die Welle – Turn the Tide
Eine begehbare Welle aus gesammeltem Plastikmüll, die das Problem der verschmutzten Meere in den Stadtraum trägt.

- Jahr
- 2019
- Leistungen
- Konzept, Corporate Design, Intervention im öffentlichen Raum, Printmedien
- Kontext
- Studienprojekt an der Professur Bild-Text-Konzeption, Bauhaus-Universität Weimar
- Team
- Carmen Draxler, Anne Lutterberg
Aufgabe
Das Projekt beschäftigt sich mit der Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik. Am Anfang stand die Frage, warum sich dieses massive Umweltproblem oft so weit weg anfühlt – und wie Gestaltung helfen kann, es emotional greifbar zu machen.
Ansatz
In Zusammenarbeit mit Fridays for Future und der lokalen Gemeinschaft in Weimar entstand eine begehbare Welle aus gesammeltem Plastikmüll. Über öffentliche Aufrufe und Flyer wurden Menschen eingeladen, Teil des Projekts zu werden und aktiv am Bau der Installation mitzuwirken.
Die Welle besteht aus 14 modularen Elementen und wurde anhand mechanischer und digitaler Modelle als leichte, luftdurchlässige und tragbare Konstruktion entwickelt. Bei den Demonstrationen erweckten 30 Teilnehmende die Installation durch Bewegung zum Leben.
Ergebnis
Im Juni 2019 zog die Plastikwelle – 13 Meter breit und 20 Meter lang – durch die Straßen Weimars und später im Rahmen weiterer Klimaproteste durch Berlin. Durch ihre Größe und Präsenz erhielt die Installation große mediale Aufmerksamkeit, unter anderem in Radiointerviews und regionalen Printmedien.





